Leistungen Showreel

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Der Regisseur

Durch die mit unter umfangreichen Szenerie die ein Film annehmen kann, wird schnell eine übergeordnete Person benötigt, die über allen Einzel-Elementen des Werkes ein künstlerisches Auge hat. Nicht die Darsteller legen die Geschichte alleine fest, sondern der Regisseur ist für das Endergebnis zuständig.

In erster Linie ist der Regisseur für die erzählerische und künstlerische Gestaltung eines Films bis zum Schluss verantwortlich. Er erarbeitet für sich - und im Weiteren für die Darsteller - ein Verständnis der Geschichte, ihrer Umstände und ihrer Charaktere. Er versucht zu verstehen, warum der Protagonist so handelt, wie er handelt. Er versucht einen Weg zu finden auf allen Ebenem dem Zuschauer genau das klar zu machen, was im klar werden soll, damit die Geschichte funktioniert. Ein Darsteller kann sein Gesicht verziehen, seine Bewegungen kontrollieren und mit seinen Worten eine Information transportieren. Aber er hat absolut keinen Einfluss auf z.B. den Bildausschnitt, die Bühne und den später bearbeiteten Ton. Dies alles hat der Regisseur im Blick und bemüht sich am Schluss einen Film zu schaffen, den das Publikum auf die gewünschte Art wahr nimmt.

Dabei muss er in der Lage und bereit sein sich schon vor Entstehung des Filmes in sein zukünftiges Publikum hinein zu versetzen. Nicht nur die persönlichen Vorlieben eines Regisseur haben Platz im Film, natürlich auch das was das Publikum sehen will. Es gilt den Mittelweg zwischen eigenem Stil und Publikums-Vorlieben zu finden.
Der Regisseur ist eine Führungs-Person. Denn er hat die Aufgabe die Geschichte zu erzählen. Dem zu Folge sucht er aus, mit wem er sie erzählt (Darsteller), wo er sie erzählt (Drehort) und mit welcher Ausstattung (Kostüm, Ausstattung, etc.). Er ist dabei eben so an das Drehbuch gehalten wie alle anderen auch. Aber er muss die Freiheit haben Dialoge und Handlungen zum Besten des Films verändern und anpassen zu können. Denn das Drehbuch kann nie so wirken wie es der Film kann und soll.

Arbeite mit den Darstellern zusammen. Grenze sie niemals zu sehr ein und gib ihnen nicht alles vor, lass sie aber auch nicht im Regen stehen. Habe eine Vision und tue alles dafür sie an Dein Team weiter zugeben. Nehmt Euch die Zeit zu proben, bevor ihr wirklich aufzeichnet. Lass Dir von den Darstellern zeigen, wie sie die Situation interpretieren würden. Kein Darsteller - und gerade wenn Du mit Laien arbeitest - kann eine Rolle exakt so spielen, wie Du es Dir vor Deinem geistigen Auge vorstellst. Sei bereit eine Figur mit dem Darsteller zusammen zu erarbeiten. Aber auch die anderen Werkzeuge, die zur Produktion eines Filmes dienen, sollten Dir bekannt sein. Bringe eine gewisse Ahnung von den Funktionsweisen, Möglichkeiten und Einschränkungen der benutzten Technik mit.

Regisseur ist man nicht erst, wenn man ein Drehbuch in die Hand nimmt, oder am Set eintrifft. Es ist ein „Dauerjob“. Schau Dir Deine Welt um Dich herum an. Nimm die Bewegungen und Gesichtsausdrücke Deiner Mitmenschen wahr und merke sie Dir. Wenn Du einem besonders schrägen oder auch einem besonders normalen Menschen begegnest, dann präge Dir seine Wortwahl und sein Auftreten ein. Irgendwann wirst Du seine Art einer Figur verleihen und damit die nötige Tiefe in die Erzählung bringen können.